Berlin hat in den letzten Jahren eine Restaurantszene entwickelt, die sich international messen kann. Nicht in der Masse, sondern in der Qualität einiger weniger Adressen, die wissen, was diskrete Großzügigkeit bedeutet.
Nobelhart & Schmutzig, Friedrichstraße: Die radikale Regionalküche von Billy Wagner ist keine leichte Kost – im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Der lange Tresen zwingt zur Gesellschaft, was für manche ein Vorteil ist. Reservierung lange im Voraus erforderlich.
Facil, Potsdamer Straße: Im Innenhof des Mandala Hotels, abgeschirmt vom Stadtlärm, serviert Michael Kempf Küche, die Ruhe ausstrahlt. Für Mittagesessen, die nicht hetzen.
Borchardt, Französische Straße: Das Berliner Haus, das keine Erklärung braucht. Wer einen Ecktisch bekommt, hat Glück – oder kennt jemanden.
Wenn Sie als Gast mit Begleitung ankommen: Ein diskret reservierter Tisch im Namen des Hotels, nicht im eigenen Namen, ist in den meisten dieser Häuser möglich und wird auf Nachfrage arrangiert.